Hubschrauber der DRF Luftrettung fliegt 70 Einsätze

16. JUNI 2011

Bremen. Im Mai war der am Bremer Flughafen stationierte Hubschrauber der DRF Luftrettung 70-mal im Einsatz. Von 8.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang kann der mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten besetzte Hubschrauber Einsatzorte im Umkreis von 50 Kilometern in maximal 15 Minuten erreichen.

Der Hubschrauber der DRF Luftrettung mit dem Funkrufnamen „Christoph Weser“ wird für den schonenden Transport von Patienten zwischen Kliniken eingesetzt. Darüber hinaus wird er bei Notfällen als schneller Notarztzubringer alarmiert. Der Hubschrauber ist mit allen medizintechnischen Geräten ausgestattet, die für eine optimale Patientenbetreuung notwendig sind.

Das Einsatzgebiet von „Christoph Weser“ umfasst im Rahmen der Notfallrettung das Bremer Stadtgebiet, die angrenzenden Landkreise Diepholz, Verden, Rotenburg/Wümme, Oldenburg, Osterholz, Wesermarsch, Vechta und Cloppenburg sowie teilweise Bremerhaven, Stade und Cuxhaven. Intensivtransporte von Patienten zwischen Kliniken werden nicht nur im norddeutschen Raum, sondern bundesweit durchgeführt.

Bremer Hubschrauber fliegt Fahrradfahrerin

Ein schwerer Unfall ereignete sich am 30. Mai mitten im Stadtzentrum von Sulingen auf einer belebten Straße. Eine 45-jährige Radfahrerin war bei der Einfahrt in einen Kreisverkehr von einem Auto erfasst und zu Boden geschleudert worden. Sie wurde dabei sehr schwer verletzt. Die Leitstelle Diepholz alarmierte gegen 16.45 Uhr mehrere Einsatzkräfte, darunter den in Bremen stationierten Hubschrauber der DRF Luftrettung. „Christoph Weser“ landete wenige Minuten nach der Alarmierung auf der zuvor von der Polizei gesperrten Hauptverkehrsstraße. An der Unglücksstelle wurde die Patientin bereits von einem Notarzt medizinisch behandelt. Aufgrund schwerer innerer Verletzungen musste die Bewusstlose intubiert und beatmet werden. An Bord von „Christoph Weser“ wurde die Verunfallte schnellstmöglich in das Krankenhaus Bremen Mitte geflogen und dem dortigen Traumateam übergeben.

Über die DRF Luftrettung

Allein in Deutschland setzt die DRF Luftrettung an 28 Stationen Hubschrauber für die Notfallrettung und für dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein. In Dänemark und Österreich kommen drei weitere Stationen hinzu. Über die regionale Luftrettung hinaus führt die DRF Luftrettung weltweite Patiententransporte mit eigenen Ambulanzflugzeugen und hoch qualifiziertem Personal durch. Im Jahr 2010 leistete die DRF Luftrettung insgesamt 36.900 Einsätze.

In Deutschland hat jeder Betroffene Anspruch auf den Einsatz eines Rettungshubschraubers, wenn dies medizinisch erforderlich ist. Die Kosten der Luftrettung können bundesweit allerdings nicht im vollen Umfang durch die gesetzlichen Krankenkassen getragen werden. Für einen erheblichen Prozentteil der Kosten muss die DRF Luftrettung selbst aufkommen. Das ist ihr nur durch die Unterstützung von Förderern und Spendern möglich. In vielen Orten informieren deshalb Außendienstmitarbeiter die Bevölkerung über die Arbeit der DRF Luftrettung, um Förderer für den DRF e.V. zu werben. Sie tragen Dienstkleidung und können sich ausweisen.

Fragen zur Fördermitgliedschaft beantwortet das Service-Team der DRF Luftrettung auch gerne telefonisch: Montag bis Freitag von 8.00 bis 20.00 Uhr, Telefon: 0711-70072211.

Mehr Informationen im Internet unter: www.drf-luftrettung.de

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Abdruck honorarfrei. Quelle „DRF Luftrettung“.

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DRF Luftrettung Monatsbilanz Bremen