Aktuelles air-Magazin erschienen

Ju?ngst durften wir gemeinsam den feierlichen Abschluss der Erschließungsarbeiten der gesamten Airport-Stadt begehen, der hier vor 20 Jahren seinen Anfang genommen hat. Ein Meilenstein fu?r unser Quartier, ohne Frage. Doch wir alle wissen: Stillstand ist Ru?ckschritt. Und die Airport-Stadt als eines der wichtigsten Gewerbegebiete Bremens ist viel zu bunt und wandelbar, als dass wir hier nun Langeweile befu?rchten mu?ssten. Das beweist nicht zuletzt unser diesmaliges Leitthema: Denn ist die Airport-Stadt vor allem als exzellenter Standort der Luft- und Raumfahrt fu?r Global Player bekannt, so machen doch erstaunliche 25 Prozent der hier ansässigen Unternehmen junge Start-ups aus, die mit viel Kreativität und Mut in Nischen vorstoßen und Märkte erobern. Welche Köpfe hinter solchen Ideen stecken, erfahren Sie ab Seite 14. Außerdem: Impressionen zum Quartiersbesuch des Bu?rgermeisters, ein Interview in der Flugzeugwartungshalle, Einblicke in die Visionen fu?r das Gelände an der Richard-Dunkel-Straße, ein aktualisierter Übersichtsplan sowie allerlei aktuelle News und Entwicklungen aus der Airport-Stadt.

Mitgliedertreffen bei Atlas Air Service

Zum Auftakt für eine Veranstaltungsserie der Interessengemeinschaft AirportStadt trafen sich die Mitglieder des Vereins beim Mitgliedsunternehmen Atlas Air Service direkt am Gelände des Bremer Flughafens. Vorstand Nicolas von Mende stellte den Besuchern das Unternehmen kurz vor. Im Anschluss folgte eine Führung durch den Hangar in dem Atlas Air Service Flugzeuge die Wartung und die komplette Überholung von Avionik und Innenausstattung von Geschäftsreiseflugzeugen übernimmt. Zudem ist das Unternehmen Europas größter Vertriebspartner für Cessna Citation Jets.

Bürgermeister Böhrnsen besucht die Airport-Stadt

Auf Initiative der Interessengemeinschaft Airportstadt besuchte Bürgermeister Jens Böhrnsen gemeinsam mit Vertretern der Interessengemeinschaft Airportstadt, der Wirtschaftsförderung Bremen und Ortsamtsleiterin Annemarie Czichon drei Unternehmen in der Airport-Stadt

Marco Pfleging, Vorstandsvorsitzender der Interessengemeinschaft Airportstadt und Uwe A. Nullmeyer, Geschäftsführender Vorstand begrüßten den Bürgermeister und gaben zunächst einen Einblick in die Entwicklungen und Herausforderungen des Areals rund um den Flughafen. „Als Interessengemeinschaft wollen wir das Profil des Standortes stärken, der Airportstadt eine Stimme geben, die Marke Airporstadt stärken, die Vernetzung untereinander fördern, Mehrwerte für alle schaffen, in Politik und Öffentlichkeit präsent sein und mit unserem Engagement die Zukunft dieses urbanenen Stadtteils aktiv mitgestalten“, betonten Uwe A. Nullmeyer und Marco Pfleging. Themen der aktuellen Arbeit sind der Ausbau des Breitbandnetzes, also ein schnelles Internet für die Firmen, die Verbesserung der Nahversorgung und Freizeitmöglichkeiten, der Weiterbau der A 281, ein Angebot zusätzlicher Kita-Plätze, Verbesserung des Fachkräfteangebots und die Ausweisung von Gewerbeflächen für bestehende Betriebe und Neuansiedlungen.
Bauzeichnerin Petra Matzko erklärt Bürgermeister Böhrnsen ein am Computer erstelltes 3D-Modell eines Gebäudes

Bauzeichnerin Petra Matzko erklärt Bürgermeister Böhrnsen ein am Computer erstelltes 3D-Modell eines Gebäudes

Die erste Station des Besuches führte den Bürgermeister in die pb+ Ingenieurgruppe AG, ein mittelständisches Unternehmen mit über 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Vorstandsmitglied Dr.-Ing. Manfred Arend informierte über das breite Spektrum des Planungsbüros, das seit 60 Jahren in Bremen tätig ist.

In der Flugzeughalle von Altas Air Service: Vorstand Dr. Nicolaus von Mende (li.) erläutert die Wartung von Flugzeugen

In der Flugzeughalle von Altas Air Service: Vorstand Dr. Nicolaus von Mende (li.) erläutert die Wartung von Flugzeugen

Das nächste Unternehmen auf dem Besuchsprogramm war die Atlas Air Service AG, die am Bremer Flughafen ein Servicecenter mit 18 Stellplätzen für Geschäftsreiseflugzeuge betreibt. Bei einem Gang durch die Flugzeughalle erklärte Dr. Nicolaus von Mende, Vorstand des Unternehmens, die umfangreichen Serviceleistungen der Atlas Air Service AG. Im Gespräch mit dem Hallenmeister informierte sich der Bürgermeister über die Wartung von Flugzeugen. Auch der Bereich der Berufsausbildung war Thema: Das Unternehmen bildet derzeit 15 junge Menschen aus, die nach ihrer Ausbildung gerne bei Atlas bleiben.

Gesprächsrunde mit Bürgermeister Böhrnsen (3. von re.) beim BG Unfallambulanz und Rehazentrum Bremen

Gesprächsrunde mit Bürgermeister Böhrnsen (3. von re.) beim BG Unfallambulanz und Rehazentrum Bremen

Als dritte Station stand die BG Unfallambulanz und Rehazentrum Bremen auf dem Programm. Geschäftsführer Michael Neumann und Jürgen Brötje sowie die Vorsitzenden des Trägervereins – Verein für berufsgenossenschaftliche Heilbehandlung Bremen e.V. -, Inge Bogatzki und Christian Hansen informierten den Bürgermeister über das Leistungsspektrum. Die Kernkompetenz des Zentrums liegt in der ambulanten und unfallchirurgischen Versorgung und Rehabilitation nach Arbeits-, Wege- und Schulunfällen.

Böhrnsen zeigte sich beeindruckt über die Synergieeffekte, die die Interessengemeinschaft Airportstadt für das Gebiet erwirkt. „Die Airportstadt und unser Flughafen sind eine Erfolgsgeschichte. Es ist spannend zu sehen, was hier in den vergangenen Jahren alles passiert ist. Sie stärken das Profil dieses interessanten Standortes und fördern die Vernetzung unter den einzelnen, doch sehr unterschiedlichen Unternehmen“, lobte Böhrnsen die Arbeit der Interessengemeinschaft.

Fotos: Senatspressestelle

Halbjahresbilanz DRF Luftrettung 2014

Halbjahresbilanz DRF Luftrettung 2014

Bremer Hubschrauber fliegt 541 Einsätze

Bildquelle: DRF Luftrettung

Alarm an der Bremer Station der DRF Luftrettung: Ein kleiner Junge ist mit schweren Verbrennungen in eine Klinik eingeliefert worden. Nur der schnelle und schonende Transport in eine hochspezialisierte Kinderklinik kann sein Leben retten. Pilot, Notarzt und Rettungsassistent eilen zum Hubschrauber, nur zwei Minuten später ist die fliegende Intensivstation in der Luft, um das Kind abzuholen. 541-mal waren die Besatzungen von „Christoph Weser“ im ersten Halbjahr 2014 im Einsatz, um Patienten schnelle medizinische Hilfe zu bringen. Das entspricht einem Plus von 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (454 Einsätze).

Dennis Lauterberg, Pilot in Bremen, berichtet aus dem Alltag der Luftretter: „Kliniken spezialisieren sich bundesweit. Immer häufiger müssen kritisch kranke oder verletzte Patienten zu speziellen Therapien oder Operationen von einer Klinik in eine andere gebracht werden, teilweise über weite Strecken. Wir sind dabei mit ,Christoph Weser‘ oft das schnellste Transportmittel. Doch auch Notfalleinsätze gehören zu unseren Aufgaben, zum Beispiel, wenn ein Mensch einen Schlaganfall erlitten hat oder bei einem Unfall schwer verletzt wurde.“

Der mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten besetzte Hubschrauber der DRF Luftrettung ist täglich von 8.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Orte im Umkreis von 50 Kilometern kann er in maximal 15 Minuten erreichen. Neben dem Bremer Stadtgebiet wird der rot-weiße Hubschrauber für Notfalleinsätze auch in die angrenzenden Landkreise Diepholz, Verden, Rotenburg, Stade, Cuxhaven, Bremerhaven, Ammerland, Delmenhorst, Cloppenburg, Vechta, Oldenburg und Ostfriesland alarmiert.

Die DRF Luftrettung

Die DRF Luftrettung setzt an 30 Stationen in Deutschland und Österreich Hubschrauber für die Notfallrettung und den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein, an acht davon sogar rund um die Uhr. Zur Finanzierung ihrer lebensrettenden Arbeit ist die gemeinnützig tätige Organisation auf die Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen, Infotelefon: 0711-70072211. Aktuelle Informationen auch im Internet unter www.drf-luftrettung.de oder unter www.facebook.com/drfluftrettung.

Newsletter der EUROPA-CENTER AG

Bremer Hubschrauber 112-mal alarmiert

Monatsbilanz der DRF Luftrettung

Bremen. Ein Intensivpatient erleidet ein Lungenversagen. Ein Kind muss dringend am Herzen operiert werden. Schnellstmöglich müssen diese Patienten in Spezialkliniken transportiert werden. 112-mal startete der Bremer Hubschrauber der DRF Luftrettung im Mai zu oft lebensrettenden Einsätzen.

Der rot-weiße Hubschrauber ist täglich von 8.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit, um Patiententransporte zwischen Kliniken durchzuführen. Außerdem wird er zu Notfalleinsätzen in das Bremer Stadtgebiet sowie die angrenzenden Landkreise Diepholz, Verden, Rotenburg, Stade, Cuxhaven, Bremerhaven, Ammerland, Delmenhorst, Cloppenburg, Vechta, Oldenburg und Ostfriesland (inklusive der Ostfriesischen Inseln) alarmiert.

Hintergrundinformationen

Die DRF Luftrettung setzt an 30 Stationen in Deutschland und Österreich Hubschrauber für die Notfallrettung und für dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein, an acht Stationen sogar rund um die Uhr. Ambulanzflugzeuge werden für die weltweite Rückholung von Patienten eingesetzt. Bisher leisteten die Piloten, Notärzte und Rettungsassistenten der DRF Luftrettung rund 700.000 Einsätze. Zur Finanzierung ihrer Arbeit ist sie dabei auf die Unterstützung von Förderern angewiesen. Mehr Informationen online unter www.drf-luftrettung.de oder www.facebook.com/drfluftrettung

Aktuelles air-Magazin erschienen!

Durch Ihr positives Feedback auf unsere Erstausgabe im Herbst letzten Jahres fühlen wir uns bestätigt – die Airport-Stadt Bremen, die im Sommer 20-jähriges Jubiläum feiert, verdient ein eigenes Stadtteil-Magazin. Nahtlos wollen wir hier ansetzen und auch in 2014 bekannte wie verborgene Geschichten beleuchten sowie die Menschen porträtieren, die dieses Quartier prägen und zu dem machen, was es ist: ein bunt gemixtes Stück Hansestadt.

Begleiten Sie uns beispielsweise auf eine kleine »Weltreise« durch die Airport-Stadt, denn kaum irgendwo ist Bremen so international wie hier.
Also besuchten wir fünf Protagonisten an ihrem Arbeitsplatz. Was sie hierher verschlug, wie sie Fuß gefasst haben und was sie noch in Bremen vorhaben, erfahren Sie ab Seite 8.

Wie Airbus-Werkleiter Volker Thum den Standort bewertet, welchem Flugobjekt auf dem Neuenlander Feld der weltweite Durchbruch gelang und wie der Alltag der Flughafen-Feuerwehr aussieht – all das in diesem Heft. Zudem natürlich wieder aktuelle News und Tipps.

Das air-Magazin als Download. HIER KLICKEN.

Studie zur A281

Seit rund einem Jahr arbeiten die Deutsche GVZ – Gesellschaft mbH (DGG) und die GVZ Entwicklungsgesellschaft Bremen (GVZe) in enger Kooperation an mehreren Teilprojekten unter dem Gemeinschaftstitel „Entwicklungskonzept GVZ Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der GVZ – Entwicklungsgesellschaft (GVZe) Bremen 2012/2014“ zusammen. Die Projektarbeit wird von der Wirtschaftsförderung Bremen unterstützt und vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

In mehreren Arbeitspaketen werden aktuelle, entwicklungsrelevante Einzelprojekte durchgeführt, wobei insbesondere den Schwerpunkten Optimierung der infrastrukturellen Anbindung des GVZ Bremen, zeitgemäße und zukunftsorientierte Aktivitäten im Bereich „Green Logistics“, Potenziale des kombinierten Güterverkehrs sowie nationales und internationales GVZ – Networking eine herausragende Bedeutung zukommt. […]

Im Fokus dieses Work Papers stehen die Aktivitäten im Arbeitspaket 600 des Gesamtprojektes, die sich mit der Bundesautobahn A281 beschäftigen. Die Fertigstellung der Autobahn A281 und die geplante Weserquerung (WQ)gewähren eine noch bessere Aufstellung des GVZ Bremen bei der Bewältigung der wachsenden Verkehrsströme. Darüber hinaus bringt diese infrastrukturelle Optimierung enorme CO2- und Kraftstoffeinsparpotenziale mit sich. Dies harmoniert mit dem erwähnten Nachhaltigkeitskonzept und einer zukunftsorientierten, umweltschonenden Entwicklungsstrategie.

Im Rahmen des AP600 wurden die positiven Effekte der A281 (Reduzierung der CO2-Emissionen sowie Reduzierung der Kraftstoffverbräuche, Freizeitgewinne, Stau- und Lärmreduktion sowie weitere Aspekte) wissenschaftlich auf ihren Auswirkungsgrad untersucht und quantifiziert. […]

Weitere Informationen und Ergebnisse können Sie in diesem Arbeitspapier nachlesen: Positive Effekte des Ringschlusses der A281

Herzlich Willkommen in der Airport-Stadt!

Gemeinsam für einen starken Standort – die Interessengemeinschaft Airportstadt e.V. gibt dem Quartier eine Stimme und schafft ein Wir-Gefühl für die mehr als 16.500 Menschen, die hier in über 500 Unternehmen tätig sind. Infrastruktur, Nahversorgung, kulturelles Angebot – es gibt viele Themen, für die es sich lohnt, Kräfte zu bündeln und sich zu vernetzen. Machen Sie sich selbst ein Bild:

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