Winter-Ausgabe des air-Magazins

Liebe Leserin, lieber Leser!

Wer aufmerksam durchs Quartier streift, dem wird es auffallen – Büroerweiterungen, neue Nachbarn, Einweihungsfeiern für Logistikzentren oder die planerischen Fortschritte beim EcoMaT. All diese Entwicklungen senden ein Signal aus in die Hansestadt: Die Airport-Stadt ist auf Wachstumskurs. Doch wollen und dürfen wir uns damit nicht zufrieden geben. Für die Neuansiedlungen von morgen braucht es auch weitere Flächen. Denn all die Menschen brauchen einen Arbeitsplatz zum Wohlfühlen, zu dem auch Nahversorgung oder eine stärkere Verknüpfung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft gehören.

Paradebeispiel für die Kombination ist ein in Deutschland einmaliger Studiengang, der 2016 in Kooperation zwischen Hochschule und Airport Bremen startet. Ab Seite 18 finden Sie ein Interview dazu. Darüber hinaus zeigt unser Blick hinter die Kulissen des ZIMT an der Flughafenallee, welch Know-how und Potenzial junge Studierende bieten und auch in die hiesigen Unternehmen einbringen – siehe Seite 8.

Dazu winken wieder viele News und Tipps sowie erstmals eine Infografik mit allerlei Zahlen und Fakten zur Airport-Stadt – denn Wissen ist Macht.

Eine anregende Lektüre wünschen Ihnen
Uwe A. Nullmeyer & Marco Pfleging

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Hochschule Bremen als Innovationsmotor

Die Hochschule Bremen hat sich eine neue Design gegeben und damit einher geht auch die gezielte Ansprache verschiedener Zielgruppen. Speziell in der Airport-Stadt sind die Unternehmen. Die Hochschule bietet mit seinen praxisnahen Angeboten zahlreiche Kooperationsmöglichkeiten für die Wirtschaft.

Nun veröffentlichte die Hochschule einen Informationsflyer für Unternehmen. HSB Unternehmensflyer City Campus.

DHL trifft langfristige Standortentscheidung für die Bremer Airportstadt

DHL vergrößert sich innerhalb des EUROPA-CENTER Bremen Airportstadt und bezieht zum 01.12.2015 eine neue Fläche mit ca. 3.400 m².

Wichtiger Grundpfeiler für die Entscheidung zum Umzug und der Erweiterung war die Initialisierung eines neuen Grundrisskonzepts, um die Kommunikation in und zwischen den einzelnen Teams zu optimieren. Zudem baut DHL damit seinen bestehenden Standort im EUROPA-CENTER Bremen Airportstadt zum nationalen Seefrachtzentrum aus. Neues Personal wird eingestellt und auch für die Zukunft perspektivisch weiteres Wachstum angestrebt.

„Durch unser Wachstum an diesem Standort in den vergangenen Jahren haben sich unsere Ansprüche an unsere Räumlichkeiten verändert. EUROPA-CENTER als großer Bestandshalter von Büroflächen in der Airportstadt hat uns ermöglicht, in ihren eigenen Räumlichkeiten weiter zu wachsen. Durch den neuen Flächenausbau im benachbarten Gebäude können unsere veränderten Ansprüche erfüllt werden und wir unserem geschätzten Standort an der Flughafenallee in der Airportstadt weiterhin treu bleiben“, Volker Oesau, CEO Middle Europe von der DHL Global Forwarding GmbH
EUROPA-CENTER wird die neue Fläche von rund 3.400 m² nun nach den veränderten Bedürfnissen von DHL umbauen und eine Flächenstruktur mit zahlreichen, strukturierten Großraumbüros schaffen. Der Einzug von insgesamt ca. 130 Mitarbeitern ist für Dezember 2015 angesetzt.

NEU IM VORSTAND

Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung der Interessengemeinschaft Airportstadt wurde Dr. André Walter, Standortleiter der Airbus Opperations GmbH in Bremen, zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Weitere neue Mitglieder des Vorstandes sind Lutz H. Peper, Peper&Söhne Grundstücksgesellschaft Richard-Dunkelstraße, Martin Siemer, Siemer+Partner Partnerschaft mbB und Ralf-Jörg Kadenbach, Europa-Center AG.

In ihren Ämtern bestätigt wurde der Vorsitzende Marco Pfleging, Flughafen Bremen GmbH, Prof. Dr. Karin Luckey, Rektorin der Hochschule Bremen, Andreas Zimmermann, WfB GmbH, Hans-Joachim Drawert, CVS, Wilfried Koch, Sparkasse Bremen, und Uwe A. Nullmeyer.

Ein wesentliches Ziel des Vorstandes ist es, die  Entwicklung der Airportstadt mir ihren über 500 Unternehmen und rund 16.500 Beschäftigten als einer der wichtigsten Wirtschafts-und Wissenschaftsstandorte in Bremen aktiv weiter mitzugestalten und nachhaltig zu stärken.

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Lieber Leserinnen und Leser,

eine „Bremer Erfolgsgeschichte“ nannte jüngst Wirtschaftssenator Martin Günthner die Airport-Stadt im Rahmen seines Quartierbesuchs. Auch Bürgermeisterin Karoline Linnert schlug wenige Wochen zuvor in die gleiche Kerbe. Das macht uns stolz und zeigt, wir sind mit unserem Branchenmix und unserer unternehmerischen Vielfalt auf dem richtigen Weg. Dennoch ist nicht alles Gold was glänzt, gerade im Bereich alltäglicher Bedürfnisse: Breitband-Internet, Ausbau der A 281, Nahversorgung. Hier gilt es am Ball zu bleiben und die Airport-Stadt für uns alle noch lebenswerter zu machen!

Apropos Nahversorgung: In unserer diesmaligen Reportage schauen wir der Airport-Stadt ab Seite 15 auf den Teller. Denn befindet sich die hiesige Gastro-Szene noch im Wachsen, so steckt hier doch mehr kulinarische Vielfalt in den Speisekarten als man zunächst vermuten würde.

Außerdem sind wir zu Gast bei „Weltenbauern“ am Computer, kommen beim Interview im Fitnesscenter ins Schwitzen und halten wieder zahlreiche nützliche Tipps und Infos aus der Airport-Stadt für Sie bereit.

 

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Uwe A. Nullmeyer & Marco Pfleging


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Positionen der IGA zur weiteren Entwicklung und Stärkung der Airportstadt Bremen

Nachstehend das von uns im Juni 2015 an die neue Regierungskoalition des Landes Bremen unterbreitete Positionspapier

Positionen der IGA zur weiteren Entwicklung und Stärkung der Airportstadt Bremen, vorgelegt aus Anlass der Koalitionsverhandlungen von SPD und Bündnis90/Die Grünen im Juni 2015

Die Airportstadt ist einer der pulsierenden Stadtteile in Bremen, ein exzellenter Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort mit hoher Innovationskraft. Ca. 500 Unternehmen aus Handel, Dienstleistung und Industrie mit rund 16.500 Beschäftigten sowie ein internationaler Flughafen und Airbus als bedeutendes Unternehmen der Luft- und Raumfahrt prägen diesen Stadtteil.
Um die Erfolgsgeschichte der letzten 20 Jahre fortzuschreiben, sind nach Auffassung der IGA weitere Weichstellungen zwingend erforderlich:

    1. Ausweisung und Bereitstellung von Gewerbeflächen für Neuansiedlungen und für Betriebserweiterungen. Hierbei sind u. a. auch Flächen der unter genutzten Kleingärten im Verlauf der Hanna-Kunath-Straße einzubeziehen.
    2. Weiterer Ausbau des Breitbandnetzes als schnelles Internet im gesamten Stadtteil.
    3. Weitere Urbanisierung – Airportstadt 2.0 – u.a. durch Ansiedlung eines Lebensmittelversorgers für die vor Ort Beschäftigten und Flugpassagiere.
    4. Zügiger Weiterbau der A 281, Sicherstellung der verkehrlichen Erreichbarkeit der Unternehmen in der Bauphase der BA 2/2, begleitet durch ein effizientes Baustellenkonzept, Einrichtung einer Baustellenbegleit-AG mit den Trägern öffentlicher Belange und der IG AirportStadt.
    5. Stärkung des Wissens- und Technologietransfers zwischen Wirtschaft und Hochschule Bremen sowie eine wesentliche Steigerung der Qualität in der Schulpolitik.
Marco Pfleging

Vorstandsvorsitzender der IG AirportStadt e. V.

Uwe A. Nullmeyer

Geschäftsführender Vorstand der IG AirportStadt e.V.

Bremen, den 8. Juni 2015

Hermann-Köhl-Straße 7
28199 Bremen

Atlas Air Service bestellt zwei neue Bell 505 Jet Ranger X

Atlas Air Service unterzeichnet den Kaufvertrag über zwei neue Bell 505 Jet Ranger X Helicopter auf der EBACE in Genf. Seit Oktober 2014 verantwortet das niedersächsische Geschäftsreiseflug-Unternehmen den deutschlandweiten Vertrieb von Bell Helicopter.

„Wir haben uns für den Nachfolger des legendären Jet Rangers und für den erfolgreichsten einmotorigen Turbinenhubschrauber der Welt entschieden“, so Hans Doll, Verkaufsleiter der Atlas Air Service AG. „Der Bell 505 Jetranger wird den Markt in Europa anführen. Wir sind überzeugt vom Erfolg dieses Modells und wollen mit dem Kauf Lieferpositionen für unsere Kunden sichern!“

Der Bell 505 Jet Ranger X ist ein fünfsitziger, einmotoriger Turbinen-Helikopter ausgestattet mit dem Arrius 2R Triebwerk des französischen Herstellers Turbomeca mit moderner FADEC. Mit einer Reisegeschwindigkeit von mehr als 125 Knoten (230 km/h), einer Reichweite von mehr als 360 nautischen Meilen (665 km) und einer Zuladung von 680 kg sowie einem großem Gepäckvolumen ist der Helikopter flexibel einsetzbar. Er wird vielen Anforderungen wie Versorgungs- und Charterflügen, der Sportfliegerei und der Pilotenschulung gerecht werden.

Der Prototyp absolvierte im Oktober 2014 am Produktionsstandort im kanadischen Mirabel seinen Erstflug. Allein in Europa zählt Bell Helicopter bereits 45 Vorbestellungen. Mit den ersten Auslieferungen des neuen Jet Rangers soll in den kommenden zwei Jahren begonnen werden.

 

Die Atlas Air Service AG
Die Atlas Air Service AG steht für über 40 Jahre Kompetenz in der Betreuung von Geschäftsreiseflugzeugen und ist Europas größter Partner für Cessna Citation Jets. An den fünf Standorten Bremen, Paderborn, Ganderkesee, Stuttgart und Augsburg sind derzeit 250 Mitarbeiter beschäftigt. Die Geschäftsbereiche der Atlas Air Service AG sind der Verkauf von neuen und gebrauchten Cessna Citation Jets, Cessna Caravan und Bell Helicopter, Instandhaltung/ Reparatur/ Überholung(MRO) für Cessna Flugzeuge und Flugzeugmuster anderer Hersteller, Ersatzteilverkauf (Parts Sales), Lufttüchtigkeitsüberwachung (CAMO), zerstörungsfreie Werkstoffprüfung (NDT), Pilotentrainings (ATO) in Kooperation mit der Lufthansa Verkehrsfliegerschule und das komplette Management von Geschäftsreiseflugzeugen. Weitere Infos finden Sie unter: www.atlas-air-service.de

Bremer Hubschrauber fliegt 1.035 Einsätze

Einsatzstatistik 2014

Die Geräte piepen, Atmung und Herzschlag des jungen Mannes werden ständig überwacht. Sein Herz arbeitet nicht richtig, nur eine Operation in einer Spezialklinik kann sein Leben retten. Nur zwei Minuten nach der Alarmierung ist die Besatzung von „Christoph Weser“ in der Luft und auf dem Weg zum Patienten. Im Jahr 2014 wurde der Hubschrauber der DRF Luftrettung zu insgesamt 1.035 Einsätzen alarmiert. Das entspricht einem Plus von 13 Prozent (2013: 916 Einsätze).

Adriana Langer, Stationsleiterin und Pilotin in Bremen, erläutert: „Unsere Hauptaufgabe ist es, Intensivpatienten zwischen Kliniken zu transportieren. Ihre oft hochkomplizierte Versorgung können wir dabei lückenlos fortführen, denn unser rot-weißer Hubschrauber ist ausgestattet wie eine fliegende Intensivstation. Doch auch für die Notfallrettung stehen wir bereit, z.B. wenn Menschen bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt werden oder einen Schlaganfall erleiden und schnellstmöglich notärztliche Hilfe benötigen.“

„Christoph Weser“, der Bremer Hubschrauber der DRF Luftrettung, ist täglich von 8.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Er ist am Flughafen Bremen stationiert, für Notfalleinsätze wird er neben dem Bremer Stadtgebiet auch in die Landkreise Diepholz, Verden, Rotenburg, Stade, Cuxhaven, Bremerhaven, Ammerland, Delmenhorst, Cloppenburg, Vechta, Oldenburg und Ostfriesland mit den ostfriesischen Inseln alarmiert.

Die DRF Luftrettung

Die DRF Luftrettung setzt an 30 Stationen in Deutschland und Österreich Hubschrauber für die Notfallrettung und den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein, an acht davon sogar rund um die Uhr. Darüber hinaus holt die DRF Luftrettung mit ihren Ambulanzflugzeugen im Ausland verletzte oder erkrankte Förderer des DRF e.V. zurück, wenn dies aus medizinischen Gründen notwendig ist. Im vergangenen Jahr starteten die rot-weißen Luftretter zu insgesamt 37.811 Einsätzen.

Zur Finanzierung ihrer lebensrettenden Arbeit ist die gemeinnützig tätige DRF Luftrettung auf die Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen, Infotelefon: 0711-70072211. Aktuelle Informationen auch unter www.drf-luftrettung.de und www.facebook.com/drfluftrettung

Aufruf für eine demokratische und weltoffene Gesellschaft – BREMEN TUT WAS

 

Mehr als 50 Repräsentanten der Bremer Gesellschaft rufen dazu auf, sich am  26. Januar 2015 um 17.00 Uhr auf dem Marktplatz auf einer Kundgebung für ein tolerantes Bremen einzusetzen.

Darin sprechen sich die Unterzeichner entschieden gegen antisemitische, islamfeindliche und fremdenfeindliche Tendenzen und Parolen aus. Sie setzen sich ein für ein friedliches Miteinander aller Menschen, auf das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben, auf Integration und Offenheit für Zuwanderer, die neues Wissen, frische Ideen, Arbeitskraft und wirtschaftliche Dynamik in unsere Stadt bringen.

Die bremische Wirtschaft – Handelskammer und Unternehmensverbände – sind einige der Unterzeichner des Aufrufs. Die Interessengemeinschaft Airportstadt schließt sich diesem Aufruf gerne an.